Mittwoch, 3. Juni 2026


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Inhaltsverzeichnis

 

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Juni 2026        Wahlen 2026 
 
Mai 2026        Völkerrecht, wie versucht wird die ganze Welt über einen Kamm zu scheren. 
 
Jun 2025        Objektives israelisches Medium?
 
Jun 2025        Wenn ein Land sich auf einen Krieg vorbereitet hat 
 
Okt 2023        Zum Massaker
 
Aug 2022        Tipps aus der Wüste
 
Aug 2022        Apartheidsstraßen im WestJordanLand?
 
 Jul 2022          Empfehlenswerte Quellen, Version 2.0

Sep 2021        Israelische Impressionen
 
Aug 2021        Wo die Uhren anders gehen, Kalender und Feiertage
 
Aug 2021        Ein Phänomen Namens E1 

Jul 2021          Westjordanland - jüdisches Erbe oder palästinensische Scholle?

Jul 2020          Zur Schulbuchdiskussion
 
Sep 2018        Vor der eigenen Haustüre - Khan al-Ahmar
Apr 2018         Narrative
Nov 2017          Bemerkungen zum Tempelberg (Ver.2.0)
Feb 2017         Wohneinheiten und Aussenposten
Mai 2016         Kolonialisten - im Ernst?
 
Aug 2015         Meine Siedlung

Jul 2014           Gaza Karussell
 
Apr 2014         Der Internationale Gerichtshof zum Bau der Absperranlage
 
Mär 2014         Zum Thema Wasser
 
Jan 2014         Zum Thema Apartheid
 
Nov 2013         Zum Thema Beschneidung
 
Nov 2013         Maale Adumim in der You Tube
 
Jun 2013         Thema Staatsland
 
Mär 2013         Zum EU Jahresbericht zur Lage in Jerusalem von 2012

 

Wahlen 2026

Kurzfassung: Rechtsruck - ja, Netanjahuhörigkeit - nein.

Ausführliche Fassung: 

Am 2.6. wurde in der Knesset beschlossen die Neuwahlen vorzuziehen. Statt im November werden sie zwischen Anfang September und gegen Ende Oktober stattfinden. 

Die israelische Politik ist weniger von Ideologien, als durch Gruppierungen mit ihren eigenen Parteien bestimmt. 

Die Orthodoxen (12% Bevölkerungsanteil) haben je eine Partei für die Aschkenasim und eine für die Misrachim (die europäische und die nordafrikanisch-orientalische Strömung). Sie sind bequeme Koalitionspartner. Ihre Größe ist von vorneherein bekannt, denn alle Orthodoxen wählen Orthodox und ihre Wahlbeteiligung ist hoch. Man muß ihnen nur kontinuierlich mehr und mehr Geld zukommen lassen.

Bei den arabischen Israelis (20% Bevölkerungsanteil) war die Wahlbeteiligung meist wesentlich geringer. Daher mußten sich die vier arabischen Parteien zur Gemeinsamen Liste zusammenschliessen um die 3.25% Hürde für den Einzug in die Knesset (Parlament) zu überwinden. Bei den vorletzten Wahlen scherte der Führer der islamischen Ra`am Partei als erster mit einer pragmatischen Einstellung aus. Wer mir das meiste verspricht mit dem gehe ich. Ein neuartiger Ansatz, denn bisher haben sich die arabischen Knessetabgeordneten als Sprachrohr der palästinensichen Sache aufgefasst - nur, die arabischen Israelis haben ihre eigenen Probleme. Seine Wähler honorierten diesen Pragmatismus indem die Partei alleine den Einzug in die Knesset schaffte.

Libermans „Israel Beiteinu“ (Israel ist unser Haus) vertritt auch eine Gruppierung, und zwar die russischen nicht-mehr-so-neu Einwanderer. Ins Land einwandern darf wer jüdische Großeltern hatte, auch wenn er/sie es aber selbst nicht ist. Wenn er/sie allerdings eine Jüdin/Juden/heiraten wollen, werden sie Ärger mit dem Rabbinat kriegen. Von 8,9 Mill. Israelis fallen 300.000 Menschen in diese Kategorie und Liberman sorgt für ihre Interessen.

Dann gibt es noch die Parteien die auf Personen basieren. Krassestes Beispiel ist Netanjahu, der nicht die konservative Ideologie des Likud (Verbund) vertritt, sondern seine eigenen Interessen und den Likud mit seinen Leuten durchsetzt hat. Die meisten ideologischen „Likudnikim“ haben die Partei schon lange verlassen.  „Kronprinz“ Gideon Saar, gründete die „Tikva Chadascha“ (Neue Hoffnung) Partei, die aber mittlerweile wieder im Likud aufgegangen ist. 

Auch Liberman hat sich vor knapp zwei Jahren gegen Netanjahu gestellt. Dann hätten wir noch Bennett, der sich nach den letzten, verlorenen Wahlen aus der Politik zurückzog, nun aber mit einer neuen Partei und wieder mit Lapid in dem Parteienbündnis namens "Bejachad" (Zusammen) antritt.

Gantz und Saar hatten sich vor den letzten Wahlen zur Neuen Blau-Weissen Hoffnung zusammengeschlossen und später dann mit dem Likud koaliert. Gantz ist dann aus dieser Koalition ausgetreten, Saar ist geblieben. Benny Gantz hat mit seiner Kachol-Lavan (Blau-Weiss) Partei viel an Popularität verloren wegen seinem Zickzackkurs. Er schafft es derzeit nicht mehr in die Knesset.

Bleiben noch auf der linken Seite die ehemals führende Avoda (Arbeits) Partei und Meretz (Intensiv) wo es mehr um Inhalte zu gehen scheint, wo allerdings auch die Loyalität zum Parteivorsitzenden geringer ist, was der Stabilität der Partei abträglich ist. Die Basis dieser Parteien ist dermaßen geschrumpft daß sie sich zusammenschließen mußten um überhaupt eine Chance zu haben die geforderten mindestens 4 Mandate bei den Wahlen zu erringen.

Geht es den Linksparteien so schlecht weil wir Israelis von Natur aus den Palästinensern nur Schlechtes wollen? Nein, die beiden Parteien leisteten sich den Luxus innerer Zerstrittenheit aufgrund von ideologischen und personellen Differenzen, während besonders beim Likud Loyalität zählt.

Derzeit gibt es in der Knesset drei Blöcke die sich nach ihrem Verhältnis zu Netanjahu einordnen lassen. 

Die Koalition, die auf Netanjahu setzt weil er der erfahrenste Politiker weit und breit ist. Bei Umfragen liegen sie schon seit längerer Zeit unter den notwendigen 61 Mandaten zur Regierungsneubildung.

Die arabischen Parteien die nicht koalieren wollen. Sie kommen auf 10 Mandate, die sie eigentlich den beiden anderen Blöcken wegnehmen.

Die nur-nicht-Netanjahu Opposition die mehr Mandate als die Koalition erzielt, sich aber schwer tut eine absolute Mehrheit zu erreichen. 

Positionen

Die Beobachter aus dem Ausland interessiert weder Sozial- noch Bildungspolitik, oder der Umstand daß die Orthodoxen keinen Militärdienst leisten wollen, sondern nur das Verhältnis zu den Palästinensern. 

Eigentlich ist es ganz einfach: Links sind jene die meinen als Stärkerer müsse man den ersten Schritt machen und etwas tun damit der „Dampfkochtopf“ nicht explodiert. Rechts sind jene die den Arabern ob der bisherigen Erfahrungen misstrauen und lieber auf noch mehr Kontrolle setzen. Zentrum sind jene dazwischen.

Also, Aufteilung der Parteien nach ihrer Bereitschaft das Westjordanland und Ost-Jerusalem zu räumen:

  • für eine völlige Räumung des Westjordanlandes: 2 Arabische Parteien = 10 Mandate.

  • Räumung gegen Gebietstausch: Demokraten = 11 Mandate.

  • wahrscheinlich keine bis ganz sicher keine Räumung: die 8 übrigen Parteien = 99 Mandate.

Mit einer völligen Räumung des Westjordanlandes um die 2-Staaten Phantasien verwirklichen zu können wird es also vorerst wohl nichts.

Kommt es daher daß wir Israelis einfach von Grund auf Böse sind und den Palästinensern kein eigenes Land gönnen?

Wir sehen das natürlich anders. Um diese Entwicklung zu verstehen muß man sich mit der israelischen Sichtweise auseinandersetzen.

1967 von den Jordaniern erobert, soll nun mit den Palästinensern verhandelt werden. Die waren aber bis 1993, der Unterzeichnung der Osloer Verträge, als Verhandlungspartner nicht existent.

Es ist unrealistisch zu erwarten daß die eine Seite 26 Jahre und länger regungslos wartet bis die andere Seite verhandlungsbereit ist. Genauso wie es unrealistisch ist zu erwarten jüdische Israelis wären bereit auf den Ausbau jener Stadt verzichten die 424 Jahre lang Hauptstadt war, in der 960 Jahre lang der Tempel, das Hauptheiligtum, stand und die seit etwa 2983 Jahren als religiöses Zentrum gilt. Daher ist eine völlige Räumung des Westjordanlandes und der jüdischen Stadtteile in Nord und Südjerusalem nicht im israelischen Konsens, auch da es die Umsiedlung von 700.000 Israelis bedeuten würde. Das sind 10% der jüdischen Bevölkerung des Landes. Selbst Meretz forderte in seinem Parteiprogramm den Verzicht auf Räumung der Siedlungsblöcke gegen Gebietstausch.

Die weniger Kompromissbereiten stärken ihre Position wegen der schlechten Erfahrungen die man mit den Palästinensern gemacht hat. Etwa alle zwei bis vier Wochen gibt es irgendwo im Land einen Anschlag. Freigelassene Palästinenser werden von ihren Leuten gefeiert, auch jene die Israelis ermordet haben. Beerdigungen palästinensischer Opfer gleichen eher Massendemonstrationen, Beerdigungen israelischer Opfer gleichen Beerdigungen in der westlichen Welt.

So sollte es nicht schwer fallen zu verstehen daß die meisten jüdischen Israelis sich eher zur sicherer Stagnation als zu unsicherer Progression hingezogen fühlen.

Um den Pfad der unsicheren Progression einzuschlagen bedarf es eines charismatischen Protagonisten der das Wahlvolk zur Risikobereitschaft motivieren kann.

 

Nur-nicht- Netanjahu.

 

Aktuelle Umfrageergebnisse finden sich hier:

 https://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polling_for_the_2026_Israeli_legislative_election

 Aktuelle Umfrageergebnisse zum populärsten Kandidaten als Premierminister finden sich hier:

 https://en.wikipedia.org/wiki/Leadership_opinion_polling_for_the_2026_Israeli_legislative_election

"Demokratim" ist die liberalste Option in der israelischen Parteienlandschaft. Ihre Wähler befürworten einen Fortgang der Verhandlungen mit den Palästinenserinnen. Hier finden die liberalen, wohlhabenden Intellektuellen Schöngeister aus dem Tel Aviver Norden ihre geistige Heimat.

11 Mandate

"Bejachad" = Zusammen, ein Zusammenschluß der beiden folgenden Parteien: 

 „Jesch Atid“ = es hat eine Zukunft

Die Zentrumspartei wurde 2012 von dem TV Talkshowmaster Jair Lapid gegründet, der, wie schon sein politisch aktiver Vater Tommy, den Orthodoxen kritisch gegenübersteht. Hat unter dem Motto "gerechte Aufteilung der Last" die Einberufung oder Zivildienst für Orthodoxe versucht. Lapid hatte es bei der Wahl 2013 erfolgreich geschafft, Politikverdrossenheit und soziale Abstiegsängste der Mittelklasse in Wählerstimmen umzumünzen. 

 Jesh Atid befürwortet eine Fortsetzung der Verhandlungen mit den Palästinensern und eine sofortige Verringerung der Investitionen in der Zone C und die Zwei-Staaten Lösung. 

"Bennett 2026"

Bennet ist in Umfragen sehr populär und gilt neben Eisenkot derzeit als Kandidat der Netanjahu ablösen könnte

Er war für eine Annektierung der Zone C im Westjordanland, und war dafür bereit den hier lebenden 50 – 90.000 Palästinensern die israelische Staatsbürgerschaft zu gewähren. Ein Rückkehrrecht für Palästinensische Flüchtlinge lehnt er ab. Es wird eine schrittweise Annektierung des Gazastreifens durch Ägypten vorgeschlagen, bei Beibehaltung der völligen Trennung zum Westjordanland. Massive Investitionen werden befürwortet um das jüdisch – arabische Zusammenleben zu verbessern.

Zusammen 22 Mandate

"Yashar" = Geradeaus, Ehrlich 

 Die Partei des ehemaligen Generalstabschefs Eisenkot. Er war Anfangs mit in der Partei von Gantz, hat dann aber seine eigene Partei gegründet als seine Popularität die von Gantz weit übertraf.

17 Mandate 

Israel Beiteinu“ = Israel unser Haus, die Libermanpartei

War vor langen Jahren mal die geistige Heimat der zahlreichen Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Parteivorsitzende wird gerne in den westlichen Medien wegen seiner markigen Sprüche zitiert.

In einem Interview 2011 schlug Avigdor Lieberman eine völlige Neuaufteilung des ehemaligen Mandatsgebietes vor. Vorwiegend von Arabern bewohnte Gebiete werden Teil der palästinsischen Autonomiegebiete, vorwiegend von Juden bewohnte Gebiete werden Teil Israels. Dabei würden von arabischen Israelis bewohnte Gebiete Palästinensisch werden. Dies hat ihm den Ruf eines Rassisten in den westlichen Medien eingebracht.

Er wurde nach jahrelangen Ermittlungen vom Korruptionsverdacht freigesprochen. 

Bis vor einigen Jahren ein langjähriger, enger Freund Netanjahus, mit guten Kontakten zu den religiösen Parteien. Bei Wahlen schnitt er schlecht ab, denn nur die älteren Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion hielten ihm noch die Treue.

Dann erfand er sich neu: er stellte sich gegen die religiösen Parteien und forderte eine große Koalition von Likud und Blau-Weiss. Dies brachte ihm den Zorn der Likud Politiker ein, aber wahrscheinlich auch weit mehr Stimmen, denn eine solche große Koalition wäre zur Regierungsbildung nicht, wie bisher, auf die religiösen Parteien angewiesen und so könnte man die großen finanziellen Zuwendungen an die Religiösen wesentlich verringern. Für die demografisch bedrängten Säkularen ein sehr attraktiver Gedanke. 

9 Mandate

Ra ám“ = Vereinigte Arabische Liste

eine islamische Partei die, wie die orthodoxen Parteien, einem religiösen Rat der Weisen untersteht, der die Richtung vorgibt. Der Vorsitzende Mansour Abbas ist allerdings sehr pragmatisch eingestellt

5 Mandate

 

Gegen Netanjahu, aber auch gegen seine Gegner:

Hadash - Ta'al“ = Neu

Ein Zusammenschluss von zwei arabischen Parteien um die 3.25% Hürde zu schaffen. Wahlplakate und sonstiges Propagandamaterial sind auf Arabisch, das jüdische Publikum wird also gar nicht angesprochen.

Hier findet sich der ehemalige Arafat Berater, Ahmed Tibi und eine Flottillenteilnehmerin war auch dabei.

Dies ist, neben Ra'am die einzige Gruppierung die für die völlige Räumung aller Besetzten Gebiete ist.

5 Mandate

  

Nur Netanjahu:

Likud“ = Verband         Die Netanjahu Partei



Es ist die erste Partei die mit den arabischen Nachbarstaaten Friedensverträge unterzeichnet hat. Im Juni 2009 hat sich Staatschef Benjamin Netanyahu in der sogenannten Bar-Ilan Rede (benannt nach der Universität an der sie gehalten wurde) für einen demilitarisierten Palästinenserstaat ausgesprochen. Jerusalem sollte dabei ungeteilte Hauptstadt Israels bleiben.

Auf der Likud Homepage hieß es einst: „Hamas continues to bring in tremendous quantities of munitions...

There cannot be any unilateral withdrawals in the future. Any area that the IDF evacuates will be taken over at once by the Hamas, and every withdrawal will broadcast a message of weakness and surrender.

The Likud is prepared to make concessions in exchange for peace. I do not believe that the Palestinians are prepared today to make the type of historic compromise that would end the conflict.

Israel should be focusing its efforts instead on helping Abu Mazen and Fayad improve the day-to-day lives of Palestinians. In particular, we should be trying to help them rapidly develop their economy. While this will not resolve the conflict, it can create an environment in which negotiations would have a better chance of succeeding.

The Likud and its leader will insist that the responsibility for the security of the citizens of the State of Israel remains firmly in the hands of the State and that Israel's right to defend its borders will be secured, a right that is grounded in UN Resolutions 242 and 338

The Likud government under Netanyahu will combat every terror offensive with a clear and decisive response.”

Ein Parteiprogramm findet sich im Internet nicht.

Netanjahu versucht "Links" zum Schimpfwort umzustilisieren, wobei es scheint das für ihn alles Links ist, was nicht Likud ist, oder bereit mit ihm zu koalieren..

23 Mandate

Schas“ = Initialen für Sephardische Tora Wächter

Shas ist die sektoriale Partei der Orthodox-sephardischen/orientalischen Juden die von Politik keine Ahnung haben und sowieso wählen was ihnen ihr Rabbiner vorschreibt.

Parteivorsitzender ist Arje Deri der im Jahr 2000 zu vier Jahren Gefängnis wegen Korruption, Betrug und Amtsmissbrauch (als Innenminister) verurteilt wurde.

8 Mandate

Jahadut HaTora“ = Judenheit der Tora

Jahadut Hatora die sektoriale Partei der Orthodox-aschkenasischen Juden die von Politik keine Ahnung haben und sowieso wählen was ihnen ihr Rabbiner vorschreibt.

Wie bei Shas gibt es auch hier orthodoxe Politiker, die aber, wie dort, ihrem obersten Rabbinerrat unterstehen, der bei wichtigen Entscheidungen das letzte Wort hat.

Mandate

Die beiden folgenden Parteien wurden vor den letzten Wahlen von Netanjahu zu einem Zusammenschluss gedrängt um so die 3.25% Hürde zu nehmen und ihm eine regierungsfähige Koalition zu ermöglichen.

Hazionut Hadatit“ = Religiöse Zionisten

 Die Smotrich-Partei, der einen Staat nach jüdischen Gesetzen herbeisehnt und die Interessen der ideologischen Siedler vertritt. Setzt sich natürlich für eine Annektion der Zone C ein. Unklar ob sie in der nächsten Knesset sein wird da sehr viele mit Finanzminister Smotrich sehr unzufrieden sind. 

 3-4 Mandate

„Otzmah Jehudit“  = Jüdische Stärke

Die Ben-Gvir Partei. Ein leutseliger Rassist und Populist. 

Die Position den Palästinensern gegenüber besticht duch ihre Einfachheit: wer nicht pariert fliegt raus. Diese Partei scheint junge Orthodoxe mehr anzusprechen als die beiden orthodoxen Parteien mit ihren greisen Führungsriegen.

8 Mandate