Ein Siedler erklärt...
Siedlungspolitik und überhaupt, aus der Perspektive eines Siedlers
Dienstag, 20. Oktober 2026
Wahlen 2026 Stand 20.10.
Kurzfassung: Rechtsruck - ja, aber nichts genaues weiß man nicht.
Ausführliche Fassung - schlechte Aussichten:
Im Juni wurde in der Knesset beschlossen die Neuwahlen vorzuziehen. Statt im November werden sie am 27sten Oktober stattfinden.
Die israelische Politik ist weniger von Ideologien, als durch Gruppierungen mit ihren eigenen Parteien bestimmt.
Derzeit gibt es in der Knesset drei Blöcke die sich nach ihrem Verhältnis zu Netanjahu einordnen lassen.
Die Koalition, die auf Netanjahu setzt weil er als erfahrenster Politiker weit und breit gilt. Bei Umfragen liegen sie schon seit längerer Zeit unter den notwendigen 61 Mandaten zur Regierungsneubildung.
Die arabischen Parteien die nicht koalieren wollen. Sie kommen auf 14 Mandate, die sie eigentlich den beiden anderen Blöcken wegnehmen.
Die nur-nicht-Netanjahu Opposition die etwa genausoviele Mandate wie die Koalition erzielt - derzeit liegen beide Lager bei 51 Mandaten. Eine Pattsituation also. Entweder muß eine Minderheitsregierung gebildet werden, oder es muß neu gewählt werden. Die Fluktuation findet bisher aber nur innerhalb der Blöcke statt.
Die Gesamtwahlbeteiligung liegt bei knapp über 70%.
Genauer hingeschaut:
Die Orthodoxen (12% Bevölkerungsanteil) haben je eine Partei für die Aschkenasim und eine für die Misrachim (die europäische und die nordafrikanisch-orientalische Hintergrund). Sie sind bequeme Koalitionspartner. Ihre Größe ist von vorneherein bekannt, denn bisher wählten alle Orthodoxen Orthodox und ihre Wahlbeteiligung liegt bei 80%. Man muß ihnen nur kontinuierlich mehr und mehr Geld zukommen lassen. Viele ihrer Wähler sind mit ihnen allerdings sehr unzufrieden weil die Parteien es nicht geschafft haben ein Gesetz zur Wehrdienstbefreiung für die etwa 35.000 eigentlich wehrpflichtigen Orthodoxen durchzudrücken. Netanjahu hat sie hingehalten weil er wußte daß ein solches Gesetz wegen der Unsicherheitslage bei seinen Stammwählern sehr unpopulär wäre. Unter den Jüngeren Orthodoxen gibt es daher anscheinend jene die zu Smotrich oder BenGvir abwandern.
Bei den arabischen Israelis (20% Bevölkerungsanteil) lag die Wahlbeteiligung bei nur knapp über 50%. Daher mußten sich die vier arabischen Parteien zur Gemeinsamen Liste zusammenschliessen um die 3.25% Hürde = 4 Mandate, für den Einzug in die Knesset (Parlament) zu überwinden. Bei den vorletzten Wahlen scherte der Führer der islamischen Ra`am Partei als erster mit einer pragmatischen Einstellung aus. Wer mir das meiste verspricht mit dem gehe ich. Ein neuartiger Ansatz, denn bisher haben sich die arabischen Knessetabgeordneten als Sprachrohr der palästinensichen Sache aufgefasst - nur, die arabischen Israelis haben ihre eigenen Probleme. Seine Wähler honorierten diesen Pragmatismus indem die Partei alleine den Einzug in die Knesset schaffte.
Libermans „Israel Beiteinu“ (Israel ist unser Haus) vertritt auch eine Gruppierung, und zwar die russischen nicht-mehr-so-neuen Einwanderer. Ins Land einwandern darf wer jüdische Großeltern hatte, auch wenn er/sie es aber selbst nicht ist. Wenn er/sie allerdings eine Jüdin/Juden heiraten wollen, werden sie Ärger mit dem Rabbinat kriegen. Von 8,9 Mill. Israelis fallen 300.000 Menschen in diese Kategorie und Liberman hat versprochen nicht mit den Orthodoxen zu koalieren. Er hat sich vor knapp zwei Jahren gegen Netanjahu gestellt.
Dann gibt es noch die Parteien die auf Personen basieren.
Krassestes Beispiel ist Netanjahu, der nicht mehr die konservative Ideologie des Likud (Verbund) vertritt, sondern seine eigenen Interessen und den Likud mit seinen Leuten durchsetzt hat. Die meisten ideologischen „Likudnikim“ haben die Partei schon lange verlassen. „Kronprinz“ Gideon Saar, gründete die „Tikva Chadascha“ (Neue Hoffnung) Partei, die sich erst mit Gantz zur Neuen Blau-Weissen Hoffnung zusammengeschlossen hat und später dann mit dem Likud koalierte. Gantz ist dann aus dieser Koalition ausgetreten, Saar ist geblieben.
Benny Gantz hat mit seiner Kachol-Lavan (Blau-Weiss) Partei ganz viel an Popularität verloren wegen seinem Zickzackkurs. Er schafft es nicht mehr in die Knesset und ist am 19.10. aus dem Rennen ausgeschieden.
Dann hätten wir noch Bennett, der sich nach den letzten, verlorenen Wahlen aus der Politik zurückzog, nun aber mit einer neuen Partei und wieder mit Lapid in dem Parteienbündnis namens "Jachad" (Zusammen) antritt.
Bleiben noch auf der linken Seite die ehemals führende Avoda (Arbeits) Partei und Meretz (Intensiv) wo es mehr um Inhalte zu gehen scheint, wo allerdings auch die Loyalität zum Parteivorsitzenden geringer ist. In Folge sind sie dermaßen geschrumpft daß sie sich zu den Demokraten zusammenschließen mußten um überhaupt eine Chance zu haben die geforderten mindestens 4 Mandate bei den Wahlen zu erringen.
Geht es den Linksparteien so schlecht weil wir Israelis von Natur aus den Palästinensern nur Schlechtes wollen? Nein, die beiden Parteien leisteten sich den Luxus innerer Zerstrittenheit aufgrund von ideologischen und personellen Differenzen, während besonders beim Likud Loyalität zählt.
Durch die westliche Brille betrachtet
Die Beobachter aus dem Ausland interessieren die Milliarden Shekel die bei Koalitionsvereinbarungen verpulvert wurden, oder der Umstand daß die Orthodoxen keinen Militärdienst leisten wollen nicht, sondern nur das Verhältnis zu den Palästinensern.
Eigentlich ist es ganz einfach: Links sind jene die meinen als Stärkerer müsse man den ersten Schritt machen und etwas tun damit der „Dampfkochtopf“ nicht explodiert. Rechts sind jene die den Arabern ob der bisherigen Erfahrungen misstrauen und lieber auf noch mehr Kontrolle setzen. Zentrum sind jene dazwischen.
Also, Aufteilung der Parteien nach ihrer Bereitschaft das Westjordanland und Ost-Jerusalem zu räumen:
für eine völlige Räumung des Westjordanlandes:
2 Arabische Parteien = 14 Mandate.
Räumung gegen Gebietstausch: Demokraten = 9 Mandate.
wahrscheinlich keine bis ganz sicher keine Räumung:
die 10 übrigen Parteien = 97 Mandate.
Mit einer völligen Räumung des Westjordanlandes um die 2-Staaten Phantasien verwirklichen zu können wird es also vorerst wohl nichts.
Kommt es daher daß wir Israelis einfach von Grund auf Böse sind und den Palästinensern kein eigenes Land gönnen?
Wir sehen das natürlich anders. Um diese Entwicklung zu verstehen muß man sich mit der israelischen Sichtweise auseinandersetzen.
1967 von den Jordaniern erobert, soll nun mit den Palästinensern verhandelt werden. Die waren aber bis 1993, der Unterzeichnung der Osloer Verträge, als Verhandlungspartner nicht existent.
Es ist unrealistisch zu erwarten daß die eine Seite 26 Jahre und länger regungslos wartet bis die andere Seite verhandlungsbereit ist. Genauso wie es unrealistisch ist zu erwarten jüdische Israelis wären bereit auf den Ausbau jener Stadt verzichten die 424 Jahre lang Hauptstadt war, in der 960 Jahre lang der Tempel, das Hauptheiligtum, stand und die seit etwa 2983 Jahren als religiöses Zentrum gilt. Daher ist eine völlige Räumung des Westjordanlandes und der jüdischen Stadtteile in Nord und Südjerusalem nicht im israelischen Konsens, auch da es die Umsiedlung von 700.000 Israelis bedeuten würde. Das sind 10% der jüdischen Bevölkerung des Landes. Selbst die linke Meretz forderte in ihrem Parteiprogramm den Verzicht auf Räumung der Siedlungsblöcke gegen Gebietstausch.
Die weniger Kompromissbereiten stärken ihre Position wegen der schlechten Erfahrungen die man mit den Palästinensern gemacht hat. Etwa alle zwei bis vier Wochen gibt es irgendwo im Land einen Anschlag. Freigelassene Palästinenser werden von ihren Leuten gefeiert, auch jene die Israelis ermordet haben. Beerdigungen palästinensischer Opfer gleichen eher Massendemonstrationen, Beerdigungen israelischer Opfer gleichen Beerdigungen.
So sollte es nicht schwer fallen zu verstehen daß die meisten jüdischen Israelis sich eher zur sicherer Stagnation als zu unsicherer Progression hingezogen fühlen.
Um den Pfad der unsicheren Progression einzuschlagen bedarf es eines charismatischen Protagonisten der das Wahlvolk zur Risikobereitschaft motivieren kann.
Aktuelle Umfrageergebnisse finden sich hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polling_for_the_2026_Israeli_legislative_election
Aktuelle Umfrageergebnisse zum populärsten Kandidaten als Premierminister finden sich hier:
https://en.wikipedia.org/wiki/Leadership_opinion_polling_for_the_2026_Israeli_legislative_election
Die Parteien im Einzelnen
Der Nur-nicht-Netanjahu Block mit 51 Mandaten.
"Yashar" = Geradeaus, Ehrlich
Die Partei des ehemaligen Generalstabschefs Eisenkot. Er war Anfangs mit in der Partei von Gantz, hat dann aber seine eigene Partei gegründet als seine Popularität begann die von Gantz weit zu übertreffen. Bei Umfragen wird er als Einziger gegenüber Netanjahu als geeigneter erachtet Premier zu werden. Es gibt ein Parteiprogramm, allerdings hat es nur 12 Punkte und ist eher eine Schüssel voller Allgemeinplätzchen.
Ein jüdisch-demokratisches Israel im Sinne der Unabhängigkeitserklärung wird angestrebt. Tranzparenz, Verantwortung gegenüber den jüdischen Traditionen, bei gleichen Rechten und gleichen Pflichten.
Mathematik und Englisch als Pflichtfächer auch im separaten Schulsystem der Orthodoxen. Vermittlung der Werte der Unabhängigkeitserklärung. Jeder und jede soll auf die ihm passende Weise dienen. Wer gedient und Reservedienst abgeleistet hat soll Vergünstigungen erhalten.
Rechtsstaatlichkeit, freie Medien und Beachtung der Menschenrechte. Schaffung eines Grundgesetzes das auf breiter Zustimmung beruht. Stärkung der Justitz und Beschränkung der Amtszeit des Premierministers auf 2 Kadenzen. Kampf der Korruption und dem organisierten Verbrechen damit das Land wieder regierbar wird.
Förderung von Innovation und Senkung der Wohnungspreise. Förderung der Peripherie durch differenzielle Finanzierung.
21 Mandate
"Bejachad" = Zusammen, ein Zusammenschluß der beiden folgenden Parteien:
„Jesch Atid“ = es hat eine Zukunft
Die Zentrumspartei wurde 2012 von dem TV Talkshowmaster Jair Lapid gegründet, der, wie schon sein politisch aktiver Vater Tommy, den Orthodoxen kritisch gegenübersteht. Hat unter dem Motto "gerechte Aufteilung der Last" die Einberufung oder Zivildienst für Orthodoxe versucht. Lapid hatte es bei der Wahl 2013 erfolgreich geschafft, Politikverdrossenheit und soziale Abstiegsängste der Mittelklasse in Wählerstimmen umzumünzen.
Jesh Atid befürwortet eine Fortsetzung der Verhandlungen mit den Palästinensern und eine sofortige Verringerung der Investitionen in der Zone C und die Zwei-Staaten Lösung.
"Bennett 2026"
Bennet ist in Umfragen sehr populär und gilt neben Eisenkot derzeit als Kandidat der Netanjahu ablösen könnte
Er war für eine Annektierung der Zone C im Westjordanland, und war dafür bereit den hier lebenden 50 – 90.000 Palästinensern die israelische Staatsbürgerschaft zu gewähren. Mittlerweile sind daraus aber 300.000 geworden. Ein Rückkehrrecht für Palästinensische Flüchtlinge lehnt er ab. Es wird eine schrittweise Annektierung des Gazastreifens durch Ägypten vorgeschlagen, bei Beibehaltung der völligen Trennung zum Westjordanland. Massive Investitionen werden befürwortet um das jüdisch – arabische Zusammenleben zu verbessern.
Zusammen 13 Mandate
"Demokratim" unter der Führung des Ex-Generals Yair Golan, ist die liberalste Option in der israelischen Parteienlandschaft. Ihre Wähler befürworten einen Fortgang der Verhandlungen mit den Palästinenser-innen. Hier finden die liberalen Intellektuellen ihre geistige Heimat.
9 Mandate
„Israel Beiteinu“ = Israel unser Haus, die Libermanpartei
War vor langen Jahren mal die geistige Heimat der 1 Million Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Parteivorsitzende wird gerne in den westlichen Medien wegen seiner markigen Sprüche zitiert.
In einem Interview 2011 schlug Avigdor Lieberman eine völlige Neuaufteilung des ehemaligen Mandatsgebietes vor. Vorwiegend von Arabern bewohnte Gebiete werden Teil der palästinsischen Autonomiegebiete, vorwiegend von Juden bewohnte Gebiete werden Teil Israels. Dabei würden von arabischen Israelis bewohnte Gebiete Palästinensisch werden. Dies brachte ihm den Ruf eines Rassisten in den westlichen Medien ein.
Er wurde nach jahrelangen Ermittlungen vom Korruptionsverdacht freigesprochen.
Bis vor einigen Jahren ein langjähriger, enger Freund Netanjahus, mit guten Kontakten zu den religiösen Parteien. Bei Wahlen schnitt er schlecht ab, denn nur die älteren Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion hielten ihm noch die Treue.
Dann erfand er sich neu: er stellte sich gegen die religiösen Parteien und forderte eine große Koalition von Likud und Blau-Weiss. Dies brachte ihm den Zorn der Likud Politiker ein, aber wahrscheinlich auch weit mehr Stimmen, denn eine solche große Koalition wäre zur Regierungsbildung nicht, wie bisher, auf die religiösen Parteien angewiesen und so könnte man die großen finanziellen Zuwendungen an die Religiösen wesentlich verringern. Für die demografisch bedrängten Säkularen ein sehr attraktiver Gedanke.
8 Mandate
Der Nur-Netanjahu Block mit 51 Mandaten:
„Likud“ = Verband Die Netanjahu Partei
Netanjahu hat sich als "Mister Sicherheit" vermarktet. Seine Stammwähler rekrutieren sich aus solchen die eigentlich Angst vor jeder Änderung haben. Sie sind nicht in der Lage sind zu erkennen daß Netanjahu sich nach den Anklagen gegen ihn selbst verändert hat. Als Angeklagter hat er ein Interesse seinen Status als Regierungschef vor dem Gericht zu erhalten.
Ein Parteiprogramm findet sich im Internet nicht mehr.
Netanjahu versucht "Links" zum Schimpfwort umzustilisieren, wobei es scheint das für ihn alles Links ist, was nicht Likud ist, oder bereit mit ihm zu koalieren.
18 Mandate
„Jahadut HaTora“ = Judenheit der Tora
Jahadut Hatora die sektoriale Partei der Orthodox-aschkenasischen Juden die von Politik keine Ahnung haben und sowieso wählen was ihnen ihr Rabbiner vorschreibt.
Wie bei Shas gibt es auch hier orthodoxe Politiker, die aber, wie dort, ihrem obersten Rabbinerrat unterstehen, der bei wichtigen Entscheidungen das letzte Wort hat.
8 Mandate
Die beiden folgenden Parteien wurden vor den letzten Wahlen von Netanjahu zu einem Zusammenschluss gedrängt um so die 3.25% Hürde zu nehmen und ihm eine regierungsfähige Koalition zu ermöglichen.
„Otzmah Jehudit“ = Jüdische Stärke
Die Ben-Gvir Partei. Ein leutseliger Rassist und Populist.
Die Position den Palästinensern gegenüber besticht duch ihre Einfachheit: wer nicht pariert fliegt
raus. Diese Partei scheint junge Orthodoxe mehr anzusprechen als die beiden orthodoxen Parteien mit ihren greisen Führungsriegen.
8 Mandate
„Hazionut Hadatit“ = Religiöse Zionisten
Die Smotrich-Partei, der einen Staat nach jüdischen Gesetzen herbeisehnt und die Interessen der ideologischen Siedler vertritt. Setzt sich natürlich für eine Annektion der Zone C ein. Obwohl sehr viele mit Finanzminister Smotrich sehr unzufrieden sind hat sich ihre Position in letzter Zeit verstärkt, wahrscheinlich weil auch er für junge Orthodoxe eine Option darstellt.
6 Mandate
„Schas“ = Initialen für Sephardische Tora Wächter
Shas ist die sektoriale Partei der Orthodox-sephardischen/orientalischen Juden die von Politik keine Ahnung haben und sowieso wählen was ihnen ihr Rabbiner vorschreibt.
Parteivorsitzender ist Arje Deri der im Jahr 2000 zu vier Jahren Gefängnis wegen Korruption, Betrug und Amtsmissbrauch (als Innenminister) verurteilt wurde.
7 Mandate
Die garnicht, oder nicht so Koalitionsbereiten, 14 Mandate.
„Hadash - Ta'al“ = Neu
Ein Zusammenschluss von zwei arabischen Parteien um die 3.25% Hürde zu schaffen. Wahlplakate und sonstiges Propagandamaterial sind auf Arabisch, das jüdische Publikum wird also gar nicht angesprochen.
Hier findet sich der ehemalige Arafat Berater, Ahmed Tibi und eine Flottillenteilnehmerin war auch dabei.
Dies ist, neben Ra'am die einzige Gruppierung die für die völlige Räumung aller Besetzten Gebiete ist.
8 Mandate
„Ra ám“ = Vereinigte Arabische Liste
eine islamische Partei die, wie die
orthodoxen Parteien, einem religiösen Rat der Weisen untersteht, der
die Richtung vorgibt. Der Vorsitzende Mansour Abbas ist allerdings sehr pragmatisch eingestellt
6 Mandate
Und auch das gibt es:
"Hamiluimnikim ve Hakalkalit" = Die Reservisten und die Wirtschafts Partei
Langer Name - wenig Mandate. Diese Partei will, wie einst Benny Gantz, eine Große Koalition erzwingen.
4 Mandate
Bemerkung: Es gibt noch so eine Partei die nach dem Ausscheiden von Gantz keine Chance mehr hat die 3.25% Hürde zu nehmen. Summiert man also die Mandate kommt man nicht auf 120.